Patch > Protokolle
Im Abschnitt Protokolle können Sie Einstellungen für die Datenausgabe Ihrer Konsole konfigurieren.
Note: Protokolle können auch über Setup > Gerät > Netzwerk aktiviert oder deaktiviert werden.
Note: Apex-Konsolen, Windows 10-Konsolen und die ETCnomad-Software unterstützen keine Net2- oder AVAB UDP-Ausgangsprotokolle.
sACN
Aktives Protokoll
Aktiviert oder deaktiviert die Ausgabe des sACN-Protokolls. Dies ist standardmäßig aktiviert.
Start-Universe
Wählen Sie ein sACN-Startuniversum zwischen 1 und 63.999 aus. Standardmäßig auf 1 eingestellt.
Die Änderung des Start-Universums führt zu einem Versatz des Patch. Wenn Sie beispielsweise bei Universum 3 beginnen, wird alles, was an Adresse 1 gepatcht ist, in Wirklichkeit an der Adresse 1025 (Universum 3, Adresse 1) ausgegeben.
Standardprotokoll
Dies aktiviert oder deaktiviert sACN als Standard-Ausgabeprotokoll. Als Voreinstellung aktiviert.
Outputpriorität
Legt eine sACN-Ausgabepriorität von 1 (niedrigste) bis 200 (höchste) fest. Auf 100 voreingestellt.
Backup hat höhere Priorität
Dies ermöglicht dem Backup-Gerät in einem Multi-Konsolen-System die Kontrolle mit einer höheren Ausgabepriorität zu übernehmen, falls die Hauptanlage offline geht. Alle Prioritäten pro Adresse werden ebenfalls um 1 erhöht.
Priorität pro Adresse
Aktiviert oder deaktiviert die Priorität pro Adresse für alle sACN-Universen (auch als „DD-Paket“ bezeichnet).
Wenn dies aktiviert ist, können individuelle sACN-Ausgabeprioritäten für jede gepatchte Adresse über die entsprechende Spalte im Patch-Hauptanzeige eingegeben werden. Siehe Patch > Patch.
Pro Universe Überschreiben
Folgende Optionen sind in der Tabelle verfügbar:
- Universe – die Nummer des sACN-Universums.
- Output Universe – die Nummer des Universums für die Ausgabe durch sACN, basierend auf dem Start-Universum.
- Priorität – überschreibt die standardmäßigen Ausgabepriorität des ausgewählten sACN-Universums.
- Priorität pro Adresse – aktiviert oder deaktiviert die Priorität pro Adresse für das ausgewählte sACN-Universum.
- Multicast – aktiviert oder deaktiviert die Multicast-Ausgabe für das ausgewählte sACN-Universum.
- Unicast – die Übertragung kann an eine oder mehrere Unicast-IP-Adressen erfolgen. Geben Sie die IP-Adressen im Feld ein, und wählen Sie eine oder mehrere Adressen aus, um den Ausgang zu aktivieren.
Unicast-Ziele können auch über die Kommandozeile mit der Syntax {sACN} {Universum} [#] {Unicast-Ziele} F8/STRG+8 #.#.#.# [Enter] hinzugefügt werden, z. B. sACN Universe 1 Unicast-Ziele 10.101.1.1. Zusätzliche sACN-Universen können mit [Thru] und weitere Unicast-Adressen mit [+] hinzugefügt werden.
Wenn Eos für die Ausgabe an Unicast-Adressen konfiguriert ist, muss in der Regel jedes Universum nur an eine einzelne IP-Adresse gesendet werden. Eos kann jedoch bis zu 64 Universen und IP-Adressen insgesamt ausgeben. Die Gesamtzahl kann je nach Bedarf aufgeteilt werden. Sie können beispielsweise 64 Universen an eine einzige IP-Adresse ausgeben, 16 Universen an vier IP-Adressen, 10 Universen an eine IP-Adresse und die anderen 54 an eine zweite IP-Adresse usw.
Art-Net
Aktives Protokoll
Aktiviert oder deaktiviert die Ausgabe des Art-Net-Protokolls. Dies ist standardmäßig aktiviert.
Start-Universe
Wählen Sie ein Art-Net-Startuniversum zwischen 0 und 255 aus. Standardmäßig auf 0 (0:0:0) eingestellt. Art-Net-Adressen können als einzelne Zahl (z. B. 1) oder unterteilt in eine Netzwerknummer, Subnetznummer und Portnummer (z. B. 0.0.1) angezeigt werden.
Die Änderung des Start-Universums führt zu einem Versatz des Patch. Wenn Sie beispielsweise bei Universum 3 beginnen, wird alles, was an Adresse 1 gepatcht ist, in Wirklichkeit an der Adresse 1025 (Universum 3, Adresse 1) ausgegeben.
Standardprotokoll
Dies aktiviert oder deaktiviert Art-Net als Standard-Ausgabeprotokoll. Als Voreinstellung aktiviert.
Broadcast-Modus
Wählen Sie zwischen den folgenden Optionen:
- Direkt – Broadcast-Pakete werden aufgrund der IP-Adresse und der Subnetzmaske des Absenders in ein Subnetz geleitet.
- Limitiert – Die Adresse für Limited Broadcast lautet 255.255.255.255. Da Router Datenpakete mit dieser Zieladresse niemals weiterleiten, bedeutet dies, dass Datenpakete, welche an die Broadcast-Adresse für Limited Broadcast gesendet werden, auf das Netzwerksegment beschränkt sind, in dem sie erstellt wurden.
ArtPoll
Dies aktiviert oder deaktiviert das Senden von ArtPoll-Paketen für die Geräteerkennung über Art-Net2 oder höher. Eos nutzt derzeit ArtPoll nur, um sich im Netzwerk zu identifizieren. Bei älteren oder nicht kompatiblen Art-Net-Geräten kann es beim Interpretieren von ArtPoll-Paketen zu Problemen kommen, die durch eine Deaktivierung behoben werden können. Standardmäßig aktiviert.
Pro Universe Überschreiben
Folgende Optionen sind in der Tabelle verfügbar:
- Universe – die Nummer des Art-Net-Universums.
- Output Universe – die Nummer des Universums für die Ausgabe durch Art-Net, basierend auf dem Start-Universum.
- Broadcast – aktiviert oder deaktiviert die Broadcast-Ausgabe für das ausgewählte Art-Net-Universum.
- Unicast – die Übertragung kann an eine oder mehrere Unicast-IP-Adressen erfolgen. Geben Sie die IP-Adressen im Feld ein, und wählen Sie eine oder mehrere Adressen aus, um den Ausgang zu aktivieren.
Unicast-Ziele können auch über die Kommandozeile mit der Syntax {sACN} {Universum} [#] {Unicast-Ziele} F8/STRG+8 #.#.#.# [Enter] hinzugefügt werden, z. B. sACN Universe 1 Unicast-Ziele 10.101.1.1. Zusätzliche sACN-Universen können mit [Thru] und weitere Unicast-Adressen mit [+] hinzugefügt werden.
Wenn Eos für die Ausgabe an Unicast-Adressen konfiguriert ist, muss in der Regel jedes Universum nur an eine einzelne IP-Adresse gesendet werden. Eos kann jedoch bis zu 64 Universen und IP-Adressen insgesamt ausgeben. Die Gesamtzahl kann je nach Bedarf aufgeteilt werden. Sie können beispielsweise 64 Universen an eine einzige IP-Adresse ausgeben, 16 Universen an vier IP-Adressen, 10 Universen an eine IP-Adresse und die anderen 54 an eine zweite IP-Adresse usw.
Lokale DMX-Ausgabe
Es sind Optionen verfügbar, um die lokale DMX-Ausgabe zu aktivieren oder zu deaktivieren und um sie als Standardprotokoll festzulegen. Beide Optionen sind standardmäßig aktiviert.