System > Show Control
In diesem Abschnitt können Sie die Einstellungen für MIDI Show Control sowie für Timecode-Funktionen (MIDI oder SMPTE) und Funktionen analoger und serieller Signale vornehmen. Siehe Show Control mit Eos.
SMPTE
{SMPTE Timecode Rx}
Aktiviert den Empfang von SMPTE-Timecode über die Konsole. Durch Deaktivieren dieser Einstellung werden alle Timecode-Listen, die eine SMPTE-Quelle haben, deaktiviert. Standardmäßig aktiviert.
Resync Frames
Legt fest, wie viele Frames zwischen 1 und 30 synchronisiert werden müssen, bevor die Timecode-Steuerung startet. Die Standardeinstellung sind 2 Frames.
MIDI
{MSC Empfangen}
Aktiviert den Empfang von MIDI Show Control von einer externen Quelle. Standardmäßig deaktiviert.
{MSC Senden}
Aktiviert das Senden von MSC-Meldungen für Aktionen der Konsole, beispielsweise Stimmungsaktionen, Makroaktivierung und Submaster-Flash-Aktionen. Standardmäßig deaktiviert.
MSC RX Geräte ID
Konfiguriert den MIDI-Kanal für die Konsole so, dass er MIDI-Show-Control-Informationen empfangen kann. Es werden nur MSC-Daten mit der gleichen Geräte-ID empfangen. Der Wertebereich ist 0-126. MSC-Befehle können an die ID 127 (All Call) gesendet werden. Obwohl für Eos selber die ID nicht auf 127 eingestellt werden kann, reagiert das Pult auf Kommandos an die All Call-Geräte-ID.
- MSC RX Geräte ID [5] [0] [Enter]
MSC TX Geräte ID
Bestimmt die Geräte, über die die Konsole MIDI-Daten senden soll. Wenn diese Adresse gesetzt ist, sendet die Konsole MIDI-Daten an jedes Net3 Show Control- oder Response MIDI-Gateway mit einer passenden „ACN MIDI Tx ID“ und sendet die MIDI-Daten über eine ACN-Verbindung an die Gateways.
- MIDI TX Quelle ID [2][5] [Enter]
MIDI Sequenzliste
Gibt die Sequenzliste an, die die Konsole zum Senden von MSC-Daten verwendet. Wenn das Feld leer bleibt und MSC TX aktiviert ist, generieren alle Sequenzlisten MSC-Events. Andernfalls löst nur die jeweils angewählte Liste (bzw. Listen) MSC-Events aus. Mit [Thru] und [+] können mehrere Sequenzlisten ausgewählt werden.
MIDI Rx Quelle ID
Bestimmt die Geräte, von denen die Konsole MSC-Daten empfangen soll. Wenn diese Adresse gesetzt ist, antwortet die Konsole auf MSC-Daten von jedem Net3 Show Control- oder Response MIDI-Gateway, das eine passende „ACN MIDI Rx ID“ hat. Gateways senden die MIDI-Daten über eine ACN-Verbindung. Die Einstellung muss mit der MSC Rx ID der integrierten MIDI-Ports übereinstimmen oder diese zumindest enthalten, um sie zu aktivieren.
- MSC RX Quelle ID [2] [5] [Enter]
- MSC RX Quelle ID [1] [Thru] [1][0] [Enter]
MIDI TX Quelle ID
Bestimmt das Gerät, an das die Konsole MSC-Daten senden soll.
{Netzwerk Liste Empfang}
Aktiviert oder deaktiviert den Empfang eingehender MIDI-, UDP- und OSC-Daten durch die Konsole. Standardmäßig aktiviert.
{MIDI Timecode RX}
Aktiviert oder deaktiviert den Empfang von MIDI Timecode durch die Konsole. Standardmäßig aktiviert.
{MIDI Daten Senden}
Aktiviert oder deaktiviert das Senden von MIDI-Datenbytes durch die Konsole. Standardmäßig aktiviert.
{MIDI Active Sensing ignorieren}
Aktiviert oder deaktiviert, ob Eos eingehende Active-Sense-MIDI-Daten ignoriert. Active-Sense-Meldungen (hex 0xFE) können von MIDI-fähigen Musikinstrumenten gesendet werden, um anzuzeigen, dass sie im System noch aktiv sind. Eos kann auf diese Meldungen nicht antworten, nimmt sie aber in Logdateien auf, wenn sie nicht ignoriert werden. Standardmäßig aktiviert.
{MIDI Beat Clock ignorieren}
Aktiviert oder deaktiviert, ob Eos eingehende Beat-Clock-MIDI-Daten ignoriert. Beat-Clock-Meldungen (hex 0xF8) können von MIDI-fähigen Musikinstrumenten gesendet werden, um das Tempo zwischen Geräten zu synchronisieren. Eos kann auf diese Meldungen nicht antworten, nimmt sie aber in Logdateien auf, wenn sie nicht ignoriert werden. Standardmäßig aktiviert.
OSC
ETC empfiehlt als Port-Nummern 8000 und 8001. Denken Sie daran, dass Port-Nummern auf Ihrem externen Gerät im Vergleich zur Eos stets vertauscht eingetragen werden müssen. Zum Beispiel: Wenn {OSC UDP TX Port} auf der Eos auf 8000 gesetzt ist, muss der RX-(Eingangs)-Port auf Ihrem externen Gerät auf 8000 gesetzt werden, und umgekehrt.
<PORTS SNIPPET>
{OSC RX}
Aktiviert das globale Empfangen von OSC, außer für externe OSC-Verbindungen. Standardmäßig aktiviert.
{OSC TX}
Aktiviert das globale Senden von OSC, außer für externe OSC-Verbindungen. Standardmäßig aktiviert.
OSC UDP RX Port
Legt den UDP-Port fest, den die Konsole auf eingehende OSC-Strings überwachen soll. Es können mehrere Ports zugewiesen werden. Zur Trennung der Adressen ist ein Leerzeichen zu verwenden.
OSC UDP TX Port
Legt den UDP-Zielport fest, an den die Konsole OSC-Strings senden soll. Es können bis zu 16 Ports auf einmal zugewiesen werden. Zur Trennung der Adressen ist ein Leerzeichen, ein Komma oder ein Strichpunkt zu verwenden.
OSC Cue Receive String
Mit OSC Cue Receive String können Sie zur Integration mit anderen Anwendungen ein anderes Format für OSC-Eingangs-Strings festlegen, indem Sie die folgenden Platzhalter verwenden:
- %1 – Stimmungsnummer.
- %2 – Sequenzlistennummer
Zum Beispiel:
- /go/%1 – wenn Eos einen übereinstimmenden OSC-String (z B. /go/32.5) empfängt, wird die entsprechende Stimmungsnummer (Cue 1/32.5) ausgelöst.
- /go/%2/%1 – wenn Eos /go/2/18.2 empfängt, wird Sequenzliste 2 Stimmung 18.2 ausgelöst
Diese Einstellung kann für angegebene Sequenzlisten mit Stimmungstrigger > {OSC Cue RX String} überschrieben werden.
OSC Cue TX String
Mit OSC Cue Send String kann der Benutzer zur Integration mit anderen Anwendungen ein anderes Format für OSC-Output-Strings als den impliziten Eos-Standardstring festlegen. Folgende Platzhalteroptionen können verwendet werden:
- %1 - Stimmungsnummer
- %2 - Sequenzlistennummer
- %3 - Stimmung ganze Zahl
- %4 - Stimmung Nachkommazahl
- %5 - Stimmungsname
Diese Einstellung kann für angegebene Sequenzlisten mit Stimmungstrigger> {OSC Cue Send String} überschrieben werden.
OSC TCP Server Ports
Ermöglicht es Ihnen, benutzerdefinierte Portnummern für mehrere OSC-TCP-Verbindungen anzugeben. Es können mehrere Ports, getrennt durch ein Komma oder Pluszeichen, eingegeben werden.
OSC UDP TX IP-Adresse
Legt die Ziel-IP-Adresse oder -Adressen fest, an die die Konsole OSC-Strings senden soll.
Bei einem Netzwerk mit DHCP-Server ist Vorsicht geboten. Wenn Ihr externes Gerät neu startet oder wenn von Ihrem DHCP-Server eine neue IP-Adresse vergeben wird, empfängt es solange keine OSC-Strings von Eos, bis Sie diese Einstellung an Ihrem externen Gerät entsprechend angepasst haben.
OSC TCP Modus
Wählen Sie zwischen Paketlänge (v1.0) und SLIP (v1.1).
UDP-Strings
{String RX}
Aktiviert oder deaktiviert das Empfangen von Strings in allen seriellen RX-Formaten. Standardmäßig aktiviert.
{String TX}
Aktiviert oder deaktiviert das Senden von Strings in allen seriellen TX-Formaten. Standardmäßig aktiviert.
{String MSC TX}
Ist diese Einstellung aktiviert, kann das Pult serielle Strings versenden, wenn am Pult bestimmte Vorgänge ablaufen. Siehe Durch Benutzer-Events senden.
String RX Quelle IDs
Wählen Sie die Net3 I/O- oder Response Serial-Gateways aus, über die die Konsole serielle Strings empfangen soll. Ist dieser Wert gesetzt, empfängt die Konsole serielle Strings von jedem Net3 I/O- oder Response Serial-Gateway, dessen „ACN Serial Group ID“ übereinstimmt. Das Gateway sendet serielle Daten über eine ACN-Verbindung an die Konsole. Dies betrifft nur den seriellen Datenverkehr von Gateways und keine Netzwerk-UDP-Meldungen, ACN-Strings oder OSC. Quellen-IDs können zwischen 1 und 32 liegen. Mehrere Quellen-IDs können mit [Thru] und [+] ausgewählt werden.
String TX Quelle IDs
Wählen Sie die Net3 I/O- oder Response Serial-Gateways aus, über die die Konsole serielle String-Daten senden soll. Ist dieser Wert gesetzt, sendet die Konsole serielle Strings an jedes Net3 I/O- oder Response Serial-Gateway mit einer passenden „ACN Serial Group ID“. Die Konsole sendet die seriellen Daten über eine ACN-Verbindung an die Gateways. Dies betrifft nur den seriellen Datenverkehr an Gateways, keine Netzwerk-UDP-Meldungen, ACN-Strings oder OSC. Serielle Quellen-IDs können zwischen 1 und 32 liegen. Mehrere Quellen-IDs können mit [Thru] und [+] ausgewählt werden.
String RX Quelle Name
Ermöglicht dem Benutzer, eine kommagetrennte Namensliste für eingehende Strings anzugeben (beispielsweise von Paradigm).
String TX Quelle Name
Ermöglicht dem Benutzer, eine kommagetrennte Namensliste für Geräte festzulegen, an die Strings gesendet werden sollen (beispielsweise zur Verwendung mit Paradigm).
String RX Port
Legt den UDP-Port fest, den die Konsole auf eingehende Strings überwachen soll.
String TX Port
Diese Einstellung legt den UDP-Zielport fest, an den die Konsole Strings sendet.
String TX IP Adresse
Legt die Ziel-IP-Adresse fest, an die die Konsole UDP-Strings sendet.
Eine Kombination aus UDP- und ACN-Geräten wird nicht unterstützt. Siehe String-Kommandos.
Kontakte
{Analog-Eingänge}
Dies ist eine Master-Einstellung für den Empfang analoger Daten von einem Net3 I/O oder Response Analog I/O-Gateway oder der lokalen Remote-Schnittstelle, falls verfügbar. Falls deaktiviert werden keinerlei analoge Inputs mehr an Eventlisten weitergeleitet. Standardmäßig aktiviert.
{Relais-Ausgänge}
Dies ist eine Master-Einstellung zum Auslösen externer Relais eines Net3 I/O oder Response Analog I/O-Gateways oder der lokalen Remote-Schnittstelle, falls verfügbar. Bei deaktivierter Option wird kein externes Relais mehr von dieser Konsole angesteuert, sei es durch Stimmungen, Submaster oder Makros. Standardmäßig aktiviert.