Odyssey Academy, Greece, New York

Broadway muss in Zukunft nur Richtung Norden blicken, um guten Nachwuchs zu finden. Die Odyssey Akademie, eine Schule mit Neigungsfächern für die Klassen 6 – 12 in Greece, New York, fesselte die Zuschauer mit der anspruchsvollen Produktion von „Seussical the Musical“, für das sie ein Rigg voller ETC Scheinwerfer sowie ein ETC Steuersystem verwendeten. Die unglaubliche Anzahl von 142 Schülern wirkten bei den Aufführungen mit, die vom 24. – 27. Februar 2005 statt fanden und vom Publikum bejubelt wurden.

Das Schultheater wurde im Sommer 2004 renoviert und Seussical sollte die erste Produktion mit den neuen Scheinwerfern sein – ETC Source Fours®, Source Four juniors, Source Four PARnels®, und den automatisierten Scheinwerfern ETC Source Four Revolution. Die Schüler der Odyssey Akademie hatten so die Gelegenheit, Theaterdesign zu studieren und zugleich praktische Erfahrungen mit Beleuchtungsgeräten zu sammeln.

Mit 22 Jahren Design-Erfahrung, ist Lichtdesigner Art Whitfield ein versierter Mentor für die Odyssey Schüler. Er kümmerte sich um das Beleuchtungsdesign bei Seussical, programmiert und gefahren wurde die Show jedoch von den Schülern. Sie waren von A – Z involviert und begleiteten so den gesamten Produktionsprozess, von der Planung bis zur Umsetzung auf der Bühne und nahmen an Produktionsbesprechungen mit dem Direktor, Produzenten und technischen Direktor teil. Adam Baugher, Student im zweiten Jahr, programmierte und bediente dann die Hauptanlage, eine ETC Express™ 48/96. Zwei weitere Studenten kümmerten sich um den elektrischen Teil hinter der Bühne, z.B. Nebelmaschinen, während drei andere die Verfolger bedienten. Der Zwölftklässler Kevin Whitfield, zuständig für die automatisierten Scheinwerfer (Design und Programmierung), redete bereits wie ein Profi: “Das modulare System [der Source Four Revolution] hat uns wirklich viel Zeit gespart, als wir Gobos im fliegenden Wechsel einsetzten.”

Seussical basiert auf den skurrilen Geschichten und Bildern des weltberühmten Kinderbuchautors Dr. Seuss (Theodor Geisel) und wurde von den Tony-Award-Preisträgern Lynn Ahrens und Stephen Flaherty geschrieben. Obwohl das Stück nicht direkt von einem konkreten Buch abgeleitet ist, nimmt es mindestens auf 15 von Seuss’ Werken Bezug und verwendet seine berühmtesten Charaktere, wie zum Beispiel den Grinch oder den Kater aus „Ein Kater macht Theater“. Die phantasievolle Geschichte inspirierte Art Whitfield und seine junge Theater-Crew, ein anspruchsvolles und ebenso einfallsreiches Licht-Design zu schaffen. Da das Stück an sich sehr an Comics und Cartoons erinnert, setzten Whitfield und seine Schüler oft kräftige, gesättigte Farben ein. In einer Zirkus-Szene bringt Whitfield sehr bunte, rotierende Gobos in den Revolution Scheinwerfern zum Einsatz, um das spielerische Element der Dr. Seuss Geschichten noch stärker zu betonen.

LD Whitfield war voller Lob für die neuen Moving Lights von ETC: “Die Revolutions haben wunderbar mit dem Rest unserer ETC Scheinwerfer zusammen gepasst. Sie waren so flexibel, dass wir ein paar herkömmliche Scheinwerfer ersetzen konnten und waren so hell, dass wir sie für Spezial-Effekte einsetzen konnten, die sonst speziellen Konzert-Scheinwerfern vorbehalten sind.“ Die Studenten setzen die Revolutions hauptsächlich für kräftiges Seitenlicht ein, für intensive Beleuchtung der Schauspieler von oben und als vorsichtiges Gegenlicht, um Schatten zu vermeiden. Der Frostfilter ermöglichte ihnen den Lichtkegel von einem Profilscheinwerfer mit einem Kommando zu einem Washlight zu verwandeln.

Ben Moyer, ein Siebtklässler und Spotlight Operator kennt sich aus: “Die Revolutions haben einige tolle Features – und Seussical wäre ohne sie bei weitem nicht so aufregend gewesen.” Die meisten dieser ‘tollen Features’ wurden von den Schülern selbst hergestellt. In einer Szene beispielsweise träumt Jojo, eine der Hauptfiguren, davon, in einem Pool zu schwimmen. Dieser Traum wurde durch den Einfallsreichtum der Studenten und der technischen Umsetzung mit den Revolution perfekt visualisiert. Mitten in der Szene mussten sie das normale Licht in einen Unterwasser-Effekt verwandeln, was sie durch die Projektion rotierender Gobos auf einen gemalten Wasserfall erreichten. So ergab sich der Effekt, dass Jojo frei in der Luft (er hing an einem fliegenden Rigg) „schwamm“ – und die Beleuchtung zusammen mit Nebel unterstütze diese Illusion hervorragend.

Die umfassenden Beleuchtungsmöglichkeiten mit dem ETC Rigg ließ die Odyssey Produktion hochprofessionell wirken. Sie übertraf sämtliche Erwartungen, die man an Jugend- oder Schülertheater normalerweise hat. Der technische Direktor war voll des Lobes für die Beleuchtung: “Die Lichteffekte, die die Schüler auf die Bühne zauberten begeisterten das Publikum und unterstrichen Ton und Gesang perfekt. Die Kombination aus unserem sehr erfahrenden Lightdesigner und dem professionellen Beleuchtungssystem von ETC macht wirklich einen riesigen Unterschied in dieser Produktion. Wir hatten praktisch überall Licht, wo wir welches brauchten, ein Luxus, von dem andere Schulen oft nur träumen können.“

Elaine Sauer, eine der Juroren von “Stars of Tomorrow,” einer lokalen Sendung, die speziell die Aufmerksamkeit auf Nachwuchs-Musicalstars lenken möchte, war ebenfalls vom Lichtdesign beeindruckt: “Fantastisches Licht während der gesamten Show! Perfekter Einsatz von Farben. Zu viele Shows benutzen nur die Grundfarben (weiß, gelb, blau) und machen einfach nur die Bühne hell. Aber sie [The Odyssey Academy] setzten Farben und eine Vielzahl von Scheinwerfern ein, um Stimmungen zu erzeugen, den Szenen mehr Struktur zu verschaffen und natürlich um schillernde Effekte zu erzeugen.”

Pass auf Broadway! Einige junge, sehr talentierte Beleuchtungs-Techniker könnten schon bald vor der Tür stehen!

Installation

Odyssey Academy, Greece, New York

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Penn State Universität, Happy Valley Pennsylvania, USADie Penn State Universität in Pennsylvania, USA, eröffnete das akademische Jahr 2005-2006 mit dem Kult-Musical Bat Boy. William Kenyon, beratender Lichtdesigner und Vorsitzender des Studienganges Theater Design und Technologie, vermutete bereits, dass seine Studenten eine Lichtsteuerkonsole benötigten, die mehr als nur konventionelle Scheinwerfer steuern konnte: “Bat Boy ist eine Show, die geradezu nach Rock ‘n’ Roll Beleuchtung und Moving Lights schreit.” Für diese Aufgabe setzte Penn State eine Congo Konsole ein – die neue Konsole von ETC.
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