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Von The Hooters bis Electro – ETC Congo jr powered by Cobalt beweist Vielseitigkeit bei Havelfest und Summer Rave

Shakespeare-Produktion in OberösterreichDer in Berlin ansässige Lichtmeister Karl Boese war im Frühsommer 2014 mit zwei unterschiedlichen Projekten betraut: Dem Havelfest in Brandenburg (20. - 22. Juni) und dem Summer Rave in Berlin (31. Mai). Bei beiden Veranstaltungen vertraute der Lichtprofi jeweils auf eine ETC Congo jr powered by Cobalt-Lichtkonsole.

Die Stadt Brandenburg betraute als technischen Dienstleister die Firma Lichtwerk aus Berlin für das dreitägige Havelfest. Die Verantwortung für das Lichtdesign und Operating für die Veranstaltung legte die Firma bereits zum vierten Mal in die Hände von Karl Boese. Das Programm des drei Tage dauernden Events war vielseitig und abwechslungsreich: von Schlager über Kinderprogramm bis hin zu Konzerten von Rock- und Top-40-Bands. Das Highlight des Havelfests 2014 bildete ein Auftritt der irischen Rockband The Hooters. Für das erfolgreiche Finale sorgte ein Klassikkonzert der Brandenburger Philharmoniker.

Jeder Programmpunkt erforderte ein dazu abgestimmtes Lichtkonzept - was der Konsole ein Höchstmaß an Flexibilität abverlangte. Nach positiven Erfahrungen mit der Congo jr powered by Cobalt vertraute Boese auch beim Havelfest auf das kompakte Pult aus dem Hause ETC: "Das Programm bot das komplette Spektrum an Musik und Entertainment. Da braucht man ein Pult, mit dem man alles abdecken kann. Die Congo jr powered by Cobalt ist in seiner Bedienung intuitiv, man kommt sehr schnell zu einem hervorragenden Ergebnis." Zur Schnelligkeit und Intuitivität der Konsole tragen laut Boese besonders die einfache Verständlichkeit - vor allem für Operator, die bereits schon einmal programmiert haben - und die Übersichtlichkeit bei. Auch die Effekt-Engine überzeugt ihn.

Das Beleuchtungs-Setup beinhaltete darüber hinaus 15 6er Bars, zwölf MAC 700, acht MAC 301, sechs ACL-Bars, sechs MAC Viper, acht 4Light Blinder sowie acht ETC Source Four Profiler und zwölf 2kW Stufen. Die Signalverteilung erfolgte per DMX über ein DMX/RDM Vier-Port Gateway von ETC. Als Erweiterung der Congo jr kamen zusätzlich ein Master Playback Wing sowie ein Universal Fader Wing von ETC zum Einsatz.

Boese setzte die Congo jr powered by Cobalt beim Havelfest zum ersten Mal bei Live-Konzerten ein - und zeigte sich begeistert: "Bei der Fülle an verschiedenen Konzerten habe ich im Vorfeld schon einiges vorprogrammiert. Vor Ort musste ich nur noch die Positionen angleichen. Auch die Umsetzung der Wünsche von den Hooters, die ich kurz vor Konzertbeginn erhalten habe, war kein Problem. Die Nutzerfreundlichkeit der Konsole und der Cobalt Software waren dafür ausschlaggebend. Am Ende fand ich das Ergebnis sogar besser als mit dem wesentlich größeren Pult, das ich den vergangenen Jahren eingesetzt habe."

Ein paar Wochen zuvor setzte Boese die Congo jr bereits in einem anderen Rahmen ein: beim Treffen der elektronischen Musikszene auf dem Berlin Summer Rave. Zur fünften Auflage der Veranstaltung strömten über 15 000 Besucher auf das Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Insgesamt 19 Acts traten auf, darunter Szene-Stars wie Lexy & K-Paul und Klangkarussell. Die Produktion des Elektro-Spektakels übernahm das in Berlin ansässige Rental-Unternehmen BlackBox Music. Das Unternehmen vertraute für die Beleuchtung im Eingangs-Hangar - wo sich neben der Garderobe und verschiedenen Ständen auch die Chill-Out-Area befand - auf die Expertise von Karl Boese als Produktionsleiter und Operator. "Beim Lichtkonzept war es wichtig, die richtige Balance zu finden. Zum einen sollte man an den Ständen noch so viel Licht haben, um die Verkäufe problemlos gestalten zu können. Zum anderen sollte für die Chill-Out-Area die passende Lichtstimmung geschaffen werden", beschreibt Boese die Anforderungen. Zur Steuerung der insgesamt etwa 130 Scheinwerfern - darunter auch zehn ETC Source Four Profiler - kam eine Congo jr powered by Cobalt mit einem zusätzlichen Master Playback Wing zum Einsatz. "Die Congo jr war ideal für diese Aufgabe. Sie ist sehr kompakt, man findet überall einen Platz für sie. Mit der Cobalt Software bietet sie aber die gleichen Möglichkeiten wie größere Pulte", so Boese. Das Handling sei simpel gewesen. "Ich konnte die Congo jr einfach anschließen, meine Einstellungen machen und der Rest lief quasi wie von selbst."